Hotels in Frankfurt

Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main

Gerbermühle

Das einstige Lehngut wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Im 16. Jahrhundert entstand dort eine Getreidemühle, welche im 17. Jahrhundert als Gerberei genutzt wurde. Durch diese beiden Funktionen des Lehnguts bekam es seinen Namen – Gerbermühle. Bekannt wurde sie jedoch erst durch die stetigen Besuche Goethes ab dem Jahre 1814. Goethe kam wegen Marianne, der Ziehtochter und späteren Ehefrau des Pächters Johann Jakob von Willemer. Heute ist die Gerbermühle ein Erholungsort mit einem kleinen Hotel, einem Sommergarten, einem Restaurant und einer Turmbar.

Goethe Haus und Goethe Museum

Goethe Haus und Goethe Museum

Das Goethe Haus ist das Geburtshaus von Johann Wolfgang von Goethe. Es besteht aus zwei gotische Häuser, die Goethes Vater zu einem Haus verbunden hat. Das Haus ist wie ein bürgerliches Wohnhaus des Spätbarocks eingerichtet um ein Gefühl des Lebens zu Goethes Zeit zu vermitteln. Neben Goethes Studienzimmer befindet sich das Goethe Museum in dem Haus. Das Museum beherbergt eine Bildersammlung von Goethe und den Menschen in seiner Umgebung und eine Sammlung von Kunst aus den Lebzeiten Goethes.

Goethe Turm

1867 entstand am heutigen nördlichen Ende des Stadtparks ein 22 Meter hoher Aussichtsturm aus Holz. Der so genannte Goetheruhe wurde nach der Zerstörung im ersten Weltkrieg abgerissen. 1931 stiftete der jüdischen Kaufmann Gustaf Gerst einen neuen Turm und Forstamtsleiter Jacoby ließ ihn errichten – den Goethe Turm. Der Goethe Turm ist mit seinen 196 Stufen auf 43 Metern der höchste Holzturm in Deutschland. Am oberen Ende des Turms befindet sich wieder eine Aussichtsplattform.

Gutenberg Denkmal

Anlässlich der 400 Jahr Feier des Buchdrucks im Jahre 1840 wurde auf dem Goetheplatz ein Denkmal für den Erfinder Johannes Gutenberg errichtet. Das Denkmal aus Sandstein zeigt Gutenberg selbst, seinen Unterstützer und Gläubiger Hans Fust und Peter Schöffer als Statuen. Auf dem Sockel des Denkmals sind neben bedeutenden Personen aus der Buchdruckkunst die Wappen der damals wichtigsten Deutschen Buchdruckstädte dargestellt.

Historisches Museum

Das Historische Museum in Frankfurt am Main wurde 1878 gegründet. Das Museum beherbergt heute mehr las 600000 Exponate aus den Bereichen Kunst- und Kultur-Altertümer der Stadt Frankfurt am Main und ihres Umlandes. Daraus werden heute Sammlungen gezeigt, wie die Kunstsammlung mit vorwiegend Gemälden und Graphiken, die Sammlung von Textilien, das Münzkabinett, die Gegenstände des Kunsthandwerks, die Sammlung von altem Spielzeug und eine Sammlung über die Alltags- und Industriegeschichte des 20. Jahrhunderts.

Jüdisches Museum

Jüdisches Museum

Das Jüdische Museum befindet sich im Rothschild Palais und in einem Nachbargebäude. 1821 wurden die beiden von Johann Friedrich Christian Hess entworfenen, klassizistischen Gebäude fertiggestellt. 1846 erwarb Mayer Carl von Rothschild das nach ihm benannte Rothschild Palais. Die Gestaltung des Hauses ist ein Beispiel für den Wohnstil einer großbürgerlichen jüdischen Familie aus dem 19. Jahrhundert. Das sich heute darin befindliche Jüdische Museum veranschaulicht die Entwicklung und Kultur der jüdischen Gemeinden in Frankfurt vom 12. bis ins 20. Jahrhundert.

Kaiserdom St. Bartholomäus

Kaiserdom St. Bartholomäus

Der Kaiserdom St. Bartholomäus wurde auf Resten einer aus dem 6. Jahrhundert stammenden merowingischen Kapelle gebaut. Erst im 19. Jahrhundert bekam der Dom sein heutiges Aussehen. Der Kaiserdom St. Bartholomäus, der nie Bischoftkirche war, ist der größte Sakralbau in Frankfurt. Er war im Mittelalter der Sitz des kaiserlichen Domstiftes St. Bartholomäus und ab 1562 Krönungsort der römischen Kaiser. In dem Dom sind wertvolle Altäre und Grabmäler der Spätgotik zu finden, wie der Maria-Schlaf-Altar aus dem 15. Jahrhundert. Seit 1987 befindet sich im Dom das Dommuseum welches die dramatische Geschichte der Kirche veranschaulicht.

Maintower

Maintower

Der 1999 eröffnete Maintower ist ein technisches Meisterwerk. Der Maintower besteht aus einem 200 Meter hohen Rundturm und einem anschließenden 170 Meter hohen Quadtratturm. Im Gegensatz zu vielen anderen Hochhäusern wurde er nicht mit tragenden Außenwänden konstruiert, die Kernstruktur des Towers und außen liegende Stützen tragen das Gewicht. Somit konnte in Europa erstmals ein Hochhaus mit voll verglaster Fassade verwirklicht werden. Durch seine Bauweise ist er auf dem neuesten Stand in Sachen Schall- und Sonnenisolierung und moderner Kühldecken. Zudem hat er mit bis zu sieben Metern pro Sekunde die schnellsten Aufzüge in Deutschland.

Mousonturm

1798 gründete Johann August Mouson eine Seifen- und Parfümfabrik. Auf dem Fabrikgelände wurde 1925 der Mausonturm gebaut, der mit seinen sieben Geschossen und 33 Metern Höhe das erste Hochhaus in Frankfurt am Main war. Nachdem die Idee für eine Kultur-Fabrik die Runde machte wurde 1988 das Künstlerhaus Mousonturm eröffnet. Es ist heute eine Spiel-, Produktions- und Kommunikationsstätte für nationale und internationale Künstler. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen Tanz, Theater, Performance, Musik, Kleinkunst, Literatur und Bildende Kunst./p>

Museum für Kommunikation

Das 1958 als Bundespostmuseum gegründete Museum für Kommunikation bezog 1990 den Neubau am Museumsufer in Frankfurt am Main. Der Neubau wurde hauptsächlich mit Glas und Aluminium gestaltet und ist preisgekrönt durch seine angeschnittene Glaskuppel und den darunter liegende Lichthof. Das Museum für Kommunikation präsentiert sich durch die Dauerausstellung „Medien erzählen Geschichte(n)“. Mehrere Abteilungen handeln den Facettenreichtum der Thematik ab, darunter befinden sich die Bereiche „Zeichen, Schrift, Nachricht“, „Brief und Paket“, „Telegrafie“, „Telefon“, „Radio“, „Fernsehen“ und „Neue Medien“. Zudem gibt es im Museum für Kommunikation eine Kunstsammlung und eine Kinderwerkstatt und auf dem Museumsdach befindet sich eine Funkstation.

Römerberg und Römer

Justitia Römerberg

Der Römerberg ist das Zentrum der Altstadt in Frankfurt am Main und trägt seit dem 15. Jahrhundert seinen Namen. Auf dem Platz sind die frühgotische Alte Nikolaikirche, der moderne Eingangsbau des Historischen Museums, der Justicia Brunnen und das historische Rathaus Römer zu sehen. Die Fassade des neugotischen Römers bilden drei ehemalige Patrizierhäuser aus dem 14. Jahrhundert. Der Römer ist heute Sitz der Stadtverordnetenversammlung und der Oberbürgermeister und der Balkon des Römers wird noch heute als Bühne für Staatsbesuche benutzt.

Tigerpalast

Der Tigerpalast in Frankfurt am Main ist ein international bekanntes Varieté Theater. Es befindet sich im alten Ballsaal im Zentrum der Stadt und zeigt seit seiner Gründung 1988 von Johnny Klinke und Matthias Beltz, Akrobatik und Varieté Kunst. Unter dem Motto „Liberté, Egalité, Varieté“ bekommt man eine bunte Mischung von Seil- und Trapez-Akrobatik, verschiedenen Tänzen, Gesang, Kabarret und Magie geboten.